An die Emotionalität anknüpfen
Im zweiten von vier Heimspielen in Serie soll der HC Neuenbürg aus dem Nordschwarzwald bezwungen werden. Neuhausens Trainer Mike Leibssle setzt da vor allem auf Emotionen.
Recht tempobehaftet spiele der HC Neuenbürg im Angriff. „Doch das ist in dieser Liga ja nicht sehr verwunderlich“, erklärt Neuhausens Cheftrainer Mike Leibssle im Vorfeld des Duells mit den Nordschwarzwäldern am Sonntagabend in der Hofbühlhalle. Es ist das zweite Spiel einer ganzen Serie von Heimspielen, vier werden es am Ende sein. Jetzt gilt aber die Konzentration zunächst der Aufgabe am Sonntag. Die Gäste rangieren aktuell auf dem elften Tabellenplatz und haben lediglich einen Zähler mehr auf der Habenseite als der TV Neuhausen. Mit einem Sieg wäre also ein großer Schritt in der Tabelle möglich. Doch dafür muss man zunächst an den Neuenbürger Handballern vorbei – die hätten neulich gegen den VfL Waiblingen die Abwehr massiv umgestellt, die Defensivarbeit offensiver ausgestaltet mit Formationen wie 3:2:1 oder auch 3:3. Man müsse zwar sehen, was dann letztendlich auf die Platte gebracht werde, aber darauf vorbereitet hat man sich freilich trotzdem. „Da haben wir im eigenen Angriff ein paar Ideen“, so Leibssle. Falls doch eine massive 6:0-Deckung kommt, dann könne man auch das bespielen.
Die Ermstäler selbst müssen auf ihren Rückraumwerfer Nadim Brockhaus verzichten – und das aufgrund einer Verletzung wohl noch bis Ende des Jahres. Ansonsten sei der Rest aber an Bord und bereit für das Duell mit dem HC Neuenbürg. Leibssle will auf das Spiel gegen Baden-Baden (30:30) aufbauen. „An genau diese Emotionalität müssen wir anknüpfen“, sagt der Kommandogeber des TV Neuhausen. Das sei eines der bisher besten Spiele der Saison gewesen, da müsse man weitermachen. Gelingt das, dann kann auch der HC Neuenbürg bezwungen werden – es wäre nicht nur aus tabellarischer Sicht ein wichtiger Erfolg zur Mitte dieser Heimspielserie.
buxx

