Schiedsrichter

Beim TVN sind derzeit acht aktive Schiedsrichter an der Pfeife. Davon sind sechs Schiedsrichter auch als Gespann unterwegs. Die Anzahl der zu stellenden Schiedsrichter errechnet sich von den gemeldeten aktiven Mannschaften eines Vereines. Stellt man zu wenige, drohen Strafen bis zum Punktabzug der aktiven Teams. Deshalb ist es für einen Verein auch so wichtig, sein Schiedsrichterwesen zu pflegen. Jeder Unparteiische bekommt in einer Runde ca. 15 Partien zu leiten. Das sind in unserem Fall ungefähr 120 in einer Saison.

Seit neuestem kann man sich bereits ab 14 Jahren zum Schiedsrichter ausbilden lassen. Mit einem dreitägigen Kurs an zwei Wochenenden geht die Schulung schneller als gedacht. Bis zum 16. Lebensjahr gibt es dann die Möglichkeit, seine ersten Schiedsrichtererfahrungen bei den Spieltagen ab der E-Jugend zu sammeln. Die „Neulingsschiedsrichter“ werden selbstverständlich durch erfahrene Schiedsrichter begleitet. Mit 16 pfeift man dann Jugendspiele ab der D-Jugend, aber schon nach einem Jahr kann man im Schwierigkeitsgrad (c bis a) aufsteigen. Damit steigt auch die Geschwindigkeit der Spiele – und fordert somit auch die Entscheidungsgeschwindigkeit des Schiedsrichters. Das Leiten von Spielen wird natürlich auch finanziell entlohnt!

Es gibt 90 Regeln, über die oft in Sekundenbruchteilen entschieden werden müssen. Da werden natürlich auch Fehler gemacht. An die oft lautstarke Kommentierung der Zuschauer muss man sich vor allem als Jungschiri gewöhnen. Deshalb begleiten die Schiedsrichterwarte oder Schiedsrichterpaten die neuen Schiris immer mit zu den ersten Spielen, um ihnen Sicherheit zu geben und eventuell auch die vielen „Co-Schiedsrichter“ auf der Tribüne zu beruhigen.

Meistens ist es so, dass das Publikum sieht, wenn man sich als Schiedsrichter Mühe gibt und honoriert das auch. Das treibt unsere Schiedsrichter an und deshalb pfeifen alle mit Freude.

Ein Verein, wie unser TVN, kann natürlich nie genügend Schiedsrichter haben. Aus diesem Grund machen wir auch Werbung in unseren Jugendmannschaften für das Schiriamt. Aber nicht nur die Jugend kann das erlernen. Auch handballbegeisterte Eltern dürfen das sehr gerne. Das ist natürlich sehr spannend, wenn Vater oder Mutter ein Spiel leitet und das Kind an der Harzkugel sein bestes gibt. Das war und ist auch so bei unserem Schiedsrichter-Obmann Friedr Stotz.

Über Anfragen oder Anregungen würden wir uns sehr freuen.

Unser Schiedsrichter-Obmann steht dafür sehr gerne zur Verfügung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir wünschen all unseren Schiris gut Pfiff in der neuen Saison!

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