Toni Lutter bleibt an der Seitenlinie
Klarheit für die kommende Saison beim TV Neuhausen: Die Ermstäler planen auch in der Runde 2026/2027 mit Toni Lutter als Cheftrainer.
Alea iacta est, sagt der Lateiner. „Die Würfel sind gefallen“ – das trifft nun auch beim TV Neuhausen zu. Denn der Handball-Regionalligist hat in der Trainerfrage für die kommende Spielzeit entschieden: Toni Lutter wird vom aktuellen Interimstrainer zum Cheftrainer befördert. Auch sonst tut sich etwas im Trainerteam. Michael „Jimmy“ Schröter bleibt Torwarttrainer. Für den sportlichen Leiter Markus Bühner ist die Beförderung von Lutter die logische Konsequenz aus der bisherigen Rückrunde, in der es doch das ein oder andere Erfolgserlebnis zu feiern gab für die abstiegsbedrohten Ermstäler. „Toni findet die richtigen Hebel und Worte an und mit der Mannschaft“, anerkennt Bühner. Und weil es eben aktuell passt, hat man sich schon recht früh darüber Gedanken gemacht, mit Toni Lutter weiterzumachen. Schon noch im Laufe des Januars habe er die Gespräche mit externen Kandidaten pausiert, sagt der sportliche Leiter und ergänzt, auch mit Blick auf die seitherigen Leistungen: „Danach hat man die auch nicht mehr wirklich aufgenommen.“
Die Gespräche mit Lutter hingegen verliefen positiv, wie auch der künftige Cheftrainer berichtet. Klar sei aber, dass es keine schnelle Entscheidung nur auf Basis der zuletzt drei eingefahrenen Siege war. „Wir haben uns bewusst Zeit gelassen“, sagt Lutter. Auch die Mannschaft sei für diese Entscheidung gewesen. „Für mich ist es natürlich auch eine super Chance, die der Verein mir gibt“, freut sich der ehemalige Torhüter auf die Aufgabe in der kommenden Spielzeit – übrigens gilt Lutters Vertrag unabhängig von der Ligazugehörigkeit. Jedoch steht jetzt in den verbleibenden Spielen zunächst die Mission Klassenerhalt an erster Stelle. Es wäre ein idealer Start für Toni Lutter, würde er als Regionalliga-Retter in seine erste volle Saison als Cheftrainer starten. Doch bis dahin gibt es noch einiges zu tun für den TVN.
buxx

